LANGBEIN, A(ugust) F(riedrich) E(rnst). Schwänke (und) Neue Schwänke.

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Beschreibung

LANGBEIN, A(ugust) F(riedrich) E(rnst).  Schwänke (und) Neue Schwänke. Frankfurt und Leipzig, (und) Ronneburg, o.Dr. 1792-1799. 3 Bände in einem Band. 8°. 4 nn. Bl., 216 S.; 1 nn. Bl., 172; VI, 122 S., mit 2 gestochenen Titelvignetten. Halbleder der Zeit mit reicher Rückenvergoldung und Rückenschildern, (gering beschabt, Ecken etwas gestaucht, vorderes Gelenk am unteren Rand leicht eingerissen).

Raubdruck, der erstmals 1791 in Dresden erschienenen und erste Ausgabe der „Neuen Schwänke“. – Hayn/Got. IV, 22 und 27 (Neue Schwänke); vgl. Goedeke IV, 1, 642, 3. – Goedeke erwähnt die Ausgabe der „neuen Schwänke“, die überarbeiteten Novellen von Boccaccio, Lafontaine, Straparola u.A. enthält nicht. – Langbein (1757-1835) war zu seiner Zeit in beliebter und viel gelesener Autor. Er darf „als namhafter Vertreter jener kleinen Formen gelten, die aus der Rokokotradition kommend bis zur Restaurationszeit hinüber zum beliebtesten Genre der Unterhaltungsliteratur zählten… Seine Stoffe entnahm er der europ. Schwank- und Fabeltradition, als Form für die heiteren Verserzählungen wählte er das lockere, in Zeilenlänge, Versfüllung und Reimfolge völlig freie Madrigal, wie es Gellert und Wieland in ihren Verserzählungen populär gemacht hatten.“ (NDB 13, 546ff.). – Gering stockfleckig und leicht wasserrandig. Dekorativ gebundenes Exemplar.

Literatur, 18.Jh., Deutsche Literatur